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Weil mein Herz bei dir zu Hause ist
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Weil mein Herz bei dir zu Hause ist

Autor

Nicola J. West

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2.99 EUR (Stand: 17.09.2019)

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Kurzbeschreibung

»Ich werd’s überleben. Weil ich immer alles überlebt habe.«

Fitnesstrainerin Renée Winter ist schon seit einer ganzen Weile Single, als ein neuer Job sie unweigerlich mit einer Mannschaft voller attraktiver Männer zusammenführt.

Einer von ihnen ist Lasse Kramer, der die Gunst der ersten Stunde nutzt. Offenkundig, doch sehr charmant, bekundet er Interesse an Renée und würde am liebsten jede freie Minute mit ihr verbringen.

Doch da gibt es noch Renées Jugendliebe Fynn. Noch heute hegt der Torwart einen Groll gegen sie, während Renée so unbedingt Frieden mit ihm und ihrer kriminellen Vergangenheit schließen will ...

'Weil mein Herz bei dir zu Hause ist' entführt den Leser von Spanien über Frankreich nach Kroatien, nicht ohne ihn mitten hereinzuziehen in ein wahres Gefühlswirrwarr aus Schmerz, alten Narben, offenen Wunden, Freundschaft, Spaß und tiefschürfender Liebe


***

Die Maschine zischte und ich zog meinen Becher darunter hervor, knallte für Lasse einen scheppernd darunter, bevor ich nickte, weil sein bohrender Blick mir durch Mark und Bein ging.
»Ich weiß, dass ihr mal zusammen wart.« Eine simple Aussage, zu der nur seine kantigen Bewegungen nicht passen wollten. Die Wucht, mit der er eine Untertasse auf sein Tablett beförderte.
Möglich, dass er wütend war, weil nicht ich ihm davon erzählt hatte. Mit dir und Fynn ist gar nichts. Da hätte ich ihn korrigieren müssen, aber es erschien mir irrelevant. Da ahnte ich noch nicht, dass Fynn probieren würde, alte Wunden aufzureißen.»Da waren wir noch Teenager.«
»Das weiß ich auch.«
»Sagt mal, ein Getuschel hier wie auf der Klassenfahrt.« Malte gesellte sich an meine andere Seite. Nicht so nah, aber mindestens genauso präsent. In seinen Händen einen vollgekrümelten Teller und eine Tasse mit eingetrocknetem Kaffeerand.»Habt ihr Geheimnisse, ja?«
Lasse schüttelte den Kopf, bevor ich Luft bekam zwischen zwei Wolken aus Parfüm. Eine lieblich, eine rauchig.»Als Single braucht man keine, Malte.«

Als Single braucht man keine. Und ich fragte mich bis zum Ende des Vormittagstrainings, ob Lasse die Spitze an mich oder an seinen Teamkollegen verteilt hatte.
Gerade so lange, bis ich als Letzte mein Fahrrad zurück in die Tiefgarage brachte, das Schloss ordnungsgemäß einhängte und die fünf Zahlen, die jeder von uns auswendig kannte, verdrehte und mich mit einer rauen Wand und weichen, warmen Lippen konfrontiert sah. Die Mauer zum Glück in meinem Rücken und der Mund auf meinem. Ein Lachen traf meine Nerven. Fast ohne Umweg über mein Gehör wanderte es direkt in die Tiefe, schaukelte in meine Mitte, die nicht viel Bewegungsfreiraum hatte.
»Du hättest dich nicht wenigstens ein bisschen erschrecken können, oder?« Lasses Mund befand sich noch auf meinem.»Oder so tun, als ob du nicht damit gerechnet hättest?«
»Damit gerechnet?« Ich verschluckte mich am tiefen Einatmen, das Lasse mit seinem Brustkorb an meinem unmöglich machte.»Habe ich nicht.« Nicht nach heute Morgen. Aber das behielt ich für mich.
»Ich könnte aber annehmen, dass du hier unten öfter so überfallen wirst, so gelassen, wie du bleibst.« Seine eine Hand unter meinem verschwitzten, klatschnassen T-Shirt, die andere in meinen Haaren vergraben.
»Könntest du«, gab ich zurück und stippte mit der Zungenspitze an seine Lippen, die meine sträflich vernachlässigten, ließ ihn erschaudern.»Aber die Wahrheit ist simpler. Wenig ... erregend.« Ich wollte aufregend sagen, aber meine Zunge folgte öfter nicht den Anweisungen meines Gehirns. Wie sonst hätte es passieren können, dass ich zu Isabel als Abendplanung nach einem verlorenen Spiel statt Frustsex, Fruchtsex sagte und sie mich bis heute damit aufzog, mir Zitronen-, Apfel- und Bananen-Emojis schickte?