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Smilla - Aufbruch ins Leben
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Smilla - Aufbruch ins Leben

Autor

Cora Jeffries

Normaler Preis

2.99 EUR (Stand: 13.12.2019)

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Kurzbeschreibung

Tief verletzt und von ihrer Familie enttäuscht verlässt Smilla ihre Heimatstadt Berlin und versucht, an der Ostsee die Vergangenheit zu vergessen. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde Emilia und Nils scheint sie dort endlich zur Ruhe zu kommen. Doch Nils sucht Smillas Nähe, wodurch ihre verdrängten Erinnerungen erwachen. Als ihr Zwillingsbruder Finn auftaucht und sie bittet, wieder nach Hause zu kommen, bricht ihr neues Leben in sich zusammen. Wird Smilla es schaffen, ihre Ängste zu überwinden und sich der Vergangenheit zu stellen?




Dies ist der erste Band einer Dilogie und ist in sich abgeschlossen.


Auszug Prolog:
SMILLA

Meine Gedanken wurden unterbrochen, als es an der Tür klopfte. Ich fuhr zusammen und der Stift in meiner Hand hinterließ einen unordentlichen Strich auf dem Papier. Verdammt, dabei war ich doch fast mit der Ausarbeitung fertig! Bevor ich »Ja« sagen konnte, öffnete sich die Tür und Damian betrat das Zimmer.»Wer hat dich reingelassen?« Ich wollte mich von ihm trennen, schaffte es aber nicht, da mir der Mut fehlte. Zu groß war die Angst davor, was passieren würde.»Finn«, sagte er breit grinsend, legte seinen Rucksack ab und kam auf mich zu. »Er ist gleich los, um einiges zu erledigen.«Ich war sauer auf Finn, dem ich gesagt hatte, dass ich in den nächsten zwei Stunden nicht gestört werden wollte. »Das ist typisch mein Bruder!«»Smilla, ich bin gerade in Berlin angekommen und wollte dich sehen, bevor ich nach Hause fahre.«Mit dem Zeigefinger deutete ich auf den Schreibtisch, ohne auf ihn einzugehen. »Ich will diese Ausarbeitung fertigbekommen.«Doch Verständnis war für Damian ein Fremdwort, schließlich wusste er, dass ich Angst vor ihm und seinem Verhalten hatte. Bevor er das letzte Mal nach München gefahren war, hatte er sein widerliches zweites Gesicht gezeigt. Ich hatte das Gefühl, ihm machte es Spaß, über mich und mein Leben bestimmen zu können. Und ich? Ich war zu feige, um mich dagegen zur Wehr zu setzten. Hätte ich eine Chance gegen ihn? Nicht wirklich.Obwohl er sich so still verhielt, wusste ich, dem Frieden sollte ich nicht über den Weg trauen.Aus dem Augenwinkel sah ich eine Bewegung, woraufhin ich die Muskeln im gesamten Körper anspannte. Dennoch war ich zu ängstlich, um aufzustehen und zu verhindern, dass Damian seinen Arm auf meine Schulter legte. Mich ekelte diese Geste an, deshalb schob ich seinen Arm von mir und handelte mir böse Blicke von Damian ein.»Gibst du mir keinen Kuss?«, wollte er wissen. Dabei legte er seinen Arm zurück auf meine Schulter und sah mich fragend an.Kaum kroch sein Duft in meine Nase, beschleunigte sich mein Puls. Mein Herz schlug heftig gegen meinen Brustkorb und in meinen Ohren sauste das adrenalingetränkte Blut. Mir wurde übel. Aus diesem Grund atmete ich flach ein und aus. Und um Damian nicht auf die Füße zu kotzen. Ginge es nach mir, würde ich ihn ignorieren, aber dies würde er nicht dulden.